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Was ist Interimsmanagement?
Ein Unternehmen steht vor einer Akquisition. Ein anderes
muss dem Finanzchef kündigen. Ein Geschäftsführer steht
kurzfristig nicht mehr zur Verfügung – alles Situationen,
in denen Jobs schnell neu besetzt werden müssen. Der traditionelle
Besetzungsprozess dauert jedoch Monate. Um im Tagesgeschäft weiter
handlungsfähig zu bleiben, greifen Unternehmen auf Interimsmanager
zurück.
Interimsmanagement ist Management auf Zeit. Engpässe oder Umbruchsituationen
erfordern schnelles Handeln. Restrukturierungen, Standortverlagerungen,
die Einführung neuer Produkte, Börsengänge aber auch
schnelles Wachstum und kurzfristige Projekte benötigen kompetente
Manager vor Ort.
Da der Ruf der Interimsmanager oft noch mit dem des Sanierers belastet
ist, betonen Personalberater wie die Management Angels die steigende
Nachfrage nach Interimsmanagern für weitere Unternehmensbereiche.
Die Zahl der Manager, die sich auf Sanierungen oder auf die strategische
Entwicklung von Unternehmen spezialisiert haben, ist zwar konstant
hoch, doch andere Themen wie Marketing, Vertrieb oder IT-Projektmanagement
werden zunehmend interimistisch besetzt.
Außerdem setzen sich die Management Angels als Gründungsmitglied
des Arbeitskreis Interim Management Provider (AIMP) (www.aimp.de)
für Seriosität im Interimsmanagement ein. Der BIM ist dabei,
einen "Code of Conduct" zu erarbeiten. Nicht jeder, der
sich Interimsmanager nennt, bringt die notwendige Management-Erfahrung
mit. Der Begriff ist rechtlich nicht geschützt und wird mittlerweile
inflationär verwendet.
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