Interim Management
 
Personalvermittler, Unternehmensberater, Spezialist für Interimsmanagement - was genau machen die Management Angels eigentlich?

Häufig werden die Management Angels als "Vermittler" oder "Makler" bezeichnet, die Interimsmanager kennen und bei Bedarf Lebensläufe verteilen. Aus Kundensicht funktionieren sie wie eine Blackbox, aus der innerhalb von 48 Stunden passende Lebensläufe herausfallen. Die Management Angels erbringen jedoch eine Vielzahl weiterer, mehrwertstiftender Dienstleistungen.

Die Management Angels sind Spezialisten. Sie sind einer von wenigen Dienstleistern in Deutschland, die sich ausschließlich mit der professionellen Durchführung von Interimsmanagement-Aufträgen befassen. Interimsmanagement ist dabei kein anderes Wort für Consulting. Es ist vielmehr ein neues Berufsbild; eine neue, flexible, unternehmerische und projektorientierte Art des Arbeitens.

In der Branche ist Schnelligkeit enorm wichtig. Der Erfolg von Projekten und die Zukunft von Unternehmen stehen auf dem Spiel. Da gilt es kompetent und schnell erreichbar zu sein. Entsprechend haben die Management Angels alle Unternehmensprozesse ausgerichtet. Spätestens 48 Stunden nach der Erstansprache können sie eine Auswahl an geeigneten Kandidaten präsentieren. Diese sind zu diesem Zeitpunkt schon vertraulich informiert, haben sich bezüglich ihrer Verfügbarkeit positiv geäußert, interessieren sich für das avisierte Engagement und stehen prinzipiell zur Verfügung.

Für das Verständnis des Kunden ist die Branchenexpertise der Berater von großer Bedeutung. Die Manager bringen deshalb dezidierte Erfahrungen mit. Die Expertise reicht von Financial Services über IT, Telekommunikation, Medien bis hin zu Automotive. Der Schwerpunkt der Management Angels liegt im Bereich der Telekommunikation, IT, Media und Elektronik.

Weil die Management Angels Spezialisten sind, können sie Problemstellungen einordnen und ähnliche Aufträge untereinander vergleichen. Diese Expertise, Parallelen ziehen zu können und Interimsmanager zu kennen, die in ähnlichen Situationen Erfolge verzeichnen konnten, kommt den Kunden zugute.

Die Management Angels haben als Spezialist die Marktübersicht. Monatlich bewerben sich knapp 100 neue potenzielle Interimsmanager. Mit rund 1.500 Kandidaten haben die Management Angels bisher telefoniert und etwa 600 Interimsmanager persönlich kennen gelernt. Als wahrscheinlich erster Interimsmanagement-Anbieter sind die Management Angels konsequent davon ausgegangen, dass die Kandidaten auch jung sein dürfen und mitten in ihrem Berufsleben stehen sollten. Interimsmanagement ist ein neues, sehr anspruchsvolles Berufsbild. Jüngere Manager sind diesen hohen Erwartungen manchmal besser gewachsen. Die Manager im Pool der Management Angels sind deshalb im Durchschnitt 45 Jahre alt.

Es gibt wohl kaum einen Beruf, in dem die emotionale Intelligenz wichtiger ist, als beim Interimsmanager. Schwierige Unternehmenssituationen, neue Branchen, ein manchmal skeptisches Arbeitsumfeld - dies sind nur einige Herausforderungen, denen sich Interimsmanager stellen müssen. Der persönliche Kontakt zum Manager-Pool ist daher sehr wichtig. Die Management Angels pflegen die Kontakte kontinuierlich, sie "sammeln" statt zu "jagen". Deutschlandweit bieten die Management Angels dem Pool regelmäßig eine Vielzahl von Veranstaltungen und Weiterbildungen an.

Ein immer größerer Anteil an Projekten ist international. Die Management Angels pflegen Partnerschaften zu anderen marktführenden Interimsmanagement-Anbietern in wichtigen europäischen Regionen. Dadurch können sie schnell und unkompliziert auch international Aufträge realisieren.

Anders als bei einem Makler endet die Arbeit nicht mit der Unterschrift. Die Management Angels treffen sich auch während des Projekts mit den Interimsmanagern, sie sind Ansprechpartner bei Problemen und coachen, wo immer dies nötig erscheint. Die Management Angels bleiben mit den Kunden in Kontakt, sie liefern Impulse und stellen Kontakte zum eigenen Netzwerk her.

Wenn die Management Angels als "Vermittler" bezeichnet werden, dann ist dies nicht falsch. Aber es ist eben nur ein kleiner Teil des Berufs und nur ein geringer Teil der Wertschöpfung.


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